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Ich sah einen hohen, schwarzen Wald

Beschreibung:  Ein Gedicht von Emerenz Meier
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Ich sah einen hohen, schwarzen Wald

Ich sah einen hohen, schwarzen Wald,
Die Nacht darüber. - Kein Sternlein strahlt.
Durch wildgerissene Wolken nur
Dämmert des Mondes rote Spur. -

Unheimlich ist's, so verlassen sein,
Kein' Heimat haben, kein Mütterlein,
Weitum im All keine Lieb', kein Brot -
Aus dunklem Gebüsch ragt der Tod.
  
Deutsche Lyrik: Eine Anthologie (suhrkamp taschenbuch)
von Hanspeter Brode
Siehe auch:
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Wie interpretiere ich ein Gedicht? Eine m...
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Deutsche Literaturgeschichte: Von den Anfänge...
 
   
 
     

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